WooCommerce – eine kleine Einführung in die Struktur von Order ID, Order Items ID, Order Meta

WooCommerce (WC) ist ein großartiges E-Commerce-Tool und arbeitet mit WordPress sehr gut zusammen.

Man bekommt mit WC einen WebShop mit dem Look and Feel von WordPress im Backend. Wer also recht firm in WordPress ist, wird mit WooCommerce gleich gut zurecht kommen.

Aber wie schaut’s denn mit der Datenstruktur aus?

Wo werden grundlegende Daten in der Datenbank gespeichert? Hier und jetzt gibt’s ein bisserl Licht in’s Dunkle!

tl;dr

Um an Bestellzeilen-Metas zu kommen gehe ich den Weg:

  1.  Post-ID aus Tabelle Posts holen = order_id
  2. Hole order_item_id von der Zeile line_item aus woocommerce_order_items mit order_id .
  3. Mit order_item_id in woocommerce_order_itemmeta holt man nun das entsprechende Meta

 

Tabellenstruktur / Datenbankschema

Als kurze Übersicht und Einführung zum besseren Verständnis empfiehlt es sich, mal kurz das Datenbankschema von WooCommerce durchzugehen:

 

Die zwei Tabellen, die in dem Artikel hauptsächlich behandelt werden sind so aufgebaut und verknüpft:

Order Items und Order Item-Meta Tabellen

Wie wird eine Bestellung gespeichert?

  • Ganz normal als WordPress-Post in der Tabelle posts
  • Der Post hat einen eigenen Custom Post Type mit Namen shop_order
    • Hier ein Beispiel einer Bestellung mit der Post-ID 1092

 

Wo werden die Bestellzeilen, Produktzeilen, USt-Zeilen usw gespeichert?

  • Dafür legt WooCommerce eine eigene Tabelle mit dem Namen woocommerce_order_items an.
  • Die order_id ist die post_id der Bestellung und verknüpft somit die beiden Tabellen:

Die order_item_id oder : Wie ist ein Produkt mit den Produktmetadaten verknüpft

  • Bestellzeilen-Metas sind in der Tabelle woocommerce_order_itemmeta daheim
  • In der vorhin beschriebenen Tabelle woocommerce_order_items gibt es eine order_item_id für jedes bestellte Produkt.
  • Für alle Produkte kann es Metafelder geben. Die Metafelder sind mit dem Produkt (=dem Order-Item) über die Order-Item-ID verknüpft. In unserem Fall zb die ID 1438.

Daten in der normalen Postmetas/Custom Fields

Da ging es jetzt um die WC eigenen Tabellen. Natürlich werden einige Daten auch in der normalen postmeta-Tabelle gespeichert. An die ranzukommen ist aber eh keien große Kunst:

Bestellungsdaten in der Postmeta-Tabelle von WordPress.

WordPress Multisite und Plesk – eine Leidensgeschichte mit Problemlösungen

Die Multisite-Funktionalität von WordPress ist wirklich super.

Eine Installation, einmal Plugins und Themes warten und viele unabhängige Seiten damit aufziehen. Toll!

Dazu noch BuddyPress, wo jede Gruppe oder jeder Benutzer einen eigenen (Multisite) Blog bekommen kann. Wow! Das alles gratis und out of the box!

Doch dort wo viel Licht ist, gibt’s auch viel Schatten.

Und die Schatten werden bei einer Multisite-Installation mit Plesk immer länger, wenn man frisch ins Fahrwasser geworfen wird.

Hier also einige Lösungen:

Konnte keine Datenbankverbindung aufbauen – Datenbankfehler wegen Dateiberechtigungen

Datenkbankfehler! GRML! Wie kann das sein? WordPress funktioniert ja. Funktionierte ja vor der Multisite Installation.

Woran liegts?

Plesk hat die Dateiberechtigung der wp-config.php geändert und die WP-Installation kann nicht mehr auf die Datenbank-Login-Daten zugreifen:

Einfach die Dateiberechtigung ändern:

 

Das hat nicht geholfen? Dann helfen vielleicht folgende Tutorials:

404-Fehler mit nginx

Arr, da hat man es endlich geschafft, eine Multisiteumgebung zu installieren, der Hauptblog funktioniert und dann das: Beim Wechseln auf den nächsten Blog kommt es zum 404er!

Ein Blick in die Logs von Plesk helfen:

Das Problem ist schnell erkannt- nginx sucht in einem Verzeichnis, das es nicht gibt:

Das Verzeichnis kann es ja nicht geben, also nicht lokal auf der Festplatte! Hier handelt es sich nur um eine schöne URL, die von WordPress erstellt wird!

Lösung 1 – FPM von Apache bedienen

Diese Lösung ist recht einfach:

Man stellt also auf FPM-Anwednung von Apache bedienen um. Wird das von nginx bedient, ist Apache nicht involviert. Nginx kann aber erstmal nix mit den .htaccess-Regeln anfangen

Lösung 2 – Nginx korrekt konfigurieren

Der Lösungsweg dauert länger hat aber den Vorteil, dass man weiterhin nginx verwenden kann!

Plesk selbst bietet da ein gutes Tutorial an:

 

Grundsätzliche Infos

Plesk Tutorial zum Aufsetzen einer Multisite-Umgebung

https://support.plesk.com/hc/en-us/articles/115001016553-How-to-set-up-multisite-WordPress-network

 

Configuring Wildcard Subdomains for multi site under Plesk Control Panel

https://codex.wordpress.org/Configuring_Wildcard_Subdomains_for_multi_site_under_Plesk_Control_Panel

WordPress Testinstanzen, Testumgebungen und Sandboxen

In einem normalen Entwicklungsstadium gibt es meist 3 Umgebungen:

  • Test-
  • Staging- und
  • Liveinstanz

Damit können Pluginupdates eingespielt und gestestet werden, es kann auf einer ähnlichen Arbeitsumgebung wie der Liveseite entwickelt und programmiert werden und mit dem Kunden gemeinsam am Projekt gearbeitet werden.

Was mache ich, wenn ich nur schnell ein Plugin austesten will oder ein mal kurz etwas ausprobieren möchte?

There’s an…app for that!

Oder besser gesagt: Dafür gibt es natürlich Tools/Services/Seiten.

Poopy.life – Gratis!

http://poopy.life/

Ja ja ja, der Name ist natürlich fragwürdig und soll Aufmerksamkeit erregen. Ziel erreicht!

Der Name wurde gewählt, damit man diese Instanz nicht dauerhaft verwendet und für die Entwicklung und Zusammenarbeit mit Kunden verwendet. Schaut doch ein bisserl blöd aus, wenn man dem Kunden die URL „deinneuesprojekt.poopy.life“ weitergibt…:D

Mit poopy.life kann ich schnell, einfach und kostenlos neue WordPress-Installationen erzeugen.

Die Lebensdauer ist limitiert, die Instanz verfällt also nach einer gewissen Zeit, zb wenn man sich 7 Tage lang nicht einloggt:

Diese Instanz zerstört sich innerhalb von 7 Tagen von selbst. Poopy, übernehmen Sie!

Die Instanz ist recht schnell, die ExecTime ist auf 10 Minuten!! gesetzt und man bekommt alle Möglichkeiten! Man kann alle Plugins installieren und damit auch den Server unsicher machen!

Arbeitsumgebung – was läuft denn so am Server?

Blöde Idee am Rande: Natürlich könnte man einen Proxy verwenden, die URL dynamisch umschreiben, mit neuer URL ausgeben und so den Sinn und Zweck dieses Gratisangebots ein bisserl kaputt machen….

Weitere Infos:

 

wpsandbox.io – ab $ 50,–

  • https://wpsandbox.io/

Die Macher von poopy.life bieten das gleiche Service auch als kommerzielle Version mit viel mehr Möglichkeiten an.

In der Bezahlversion habe ich SSH und SFTP zugriff und kann die PHP-Version auswählen.

Der Preis ist für das schnelle Testen nicht gerade verlockend:

Ab 50 Dollar pro Monat für simple Testseiten….

Dafür bekomm ich schon einen x-beliebigen, günstigen vServer. Und genau das wär die Alternative:

Eigener vServer mit zb Plesk – ab ca € 3,99

Jeder x-beliebige vServer mit Plesk reicht aus um mal schnell eine WordPress-Testumgebung hochzuziehen. Mit let’s encrypt SSL-Zertifikat, SSH- und SFTP-Zugang usw.

 

WordPress-Multisite – Eine komplette Übersicht + Meinungen dazu

Multisite-Umgebungen in WordPress eignen sich für viele Anwendungsfälle, zb für

  • Mehrsprachigkeit – wo jede Sprache eine eigene Multisite-Seite bekommt
  • Soziale Netzwerke, wo jede Gruppe oder Benutzer eine eigenen Blog bekommt
  • Kundenverwaltung, wo jeder Kunde eine eigene Multisite-Seite/Blog bekommt

 

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, eine Multisite-Umgebung aufzusetzen und zu konfigurieren. Dazu hier ein paar Gedanken:

tl;dr

  • Subdomain-Installation bringt Aufwand mit DNS, Plesk (und eventuell nginx)

Cool Stuff

  • Jede Multisite kann eine eigene Domain haben
  • Bessere Strukturierung von Inhalten und Teilbereichen mit integrierter Rechteverwaltung
    • Wird eine Datenstruktur zb mit Meta-Feldern aufgebaut, bin ich immer im Post-Edit bereich und tu mir da schwer, andere Benutzer mit Rechten zu versehen. Vor allem wenn da Benutzer mit unterschiedlichen Berechtigungen behandelt werden müssen
  • Multisites für zb Kunden können öffentliche und private Bereiche haben – so können die Kunden Ihren Kunden oder Bekannten Zugang zu den öffentlichen Bereichen geben
  • Jeder Multisite für Kunden oder BuddyPress-Freunden kann von denen selbst verwaltet werden. Themes können gewechselt und weitere Benutzer verwaltet werden
  • Trennung von sensiblen und öffentlichen Daten
  • Medienverwaltung ist einfacher und getrennt!  Werden soziale Netzwerke ohne Multisite aufgezogen, so sehen alle User alle Medien

Ordnerstruktur oder Subdomains – SSL, Permalink und Verzeichnisprobleme aufgelöst

Vorab: nginx kann in beiden Fällen Probleme machen!

Soll die Multisite-Umgebung unter

  • zweiteseite.hauptdomain.com oder
  • hauptdomain.com/zweiteseite

erreichbar sein?

Eine Entscheidungshilfe soll nachfolgende Gegenüberstellung geben.

Multisite mit Ordnerstruktur

Bei der Ordnerstruktur sind die Multisites unter hauptdomain.com/zweiteseite oder hauptdomain.com/dritteseite erreichbar.

Vorteile

  • Kein Problem mit SSL-Zertifikaten wie let’s encrypt.
    • Weil auf die Hauptdomain eh ein SSL-Zertifikat ausgestellt wurde, gilt das für alle Teile einer URL, die darauf folgen.
    • hauptdomain.com/zweiteseite oder hauptdomain/blogs/dritteseite sind alle vom Zertifikat erfasst.
  • Kein Problem mit DNS & Domainkonfiguration am Server (zb Plesk)
    • Da für jeden weiteren Multisite-Blog keine Domain angelegt wird, muss ich am Server nichts konfigurieren. Ich brauch mich auch nicht um die DNS-Verwaltung kümmern.
    • Gerade DNS macht bei Hostern gerne Probleme.
  • URLS der Multisites können mit Permalinks leicht beeinflusst werden.
  • Schnellerer und besserer Workflow beim Erstellen einer weiteren Seite. Zb durch Kunden oder User. Ich muss mich dadurch nicht um Domain- oder DNS-Handling kümmern.
  • Weniger nginx-Probleme – da jede Unterseite nur über weiteres URL-Rewriting/Permalinks gelöst werden.

 

Nachteile

  • Permalinks könnten Probleme machen. Gleichlautende Seiten oder CPT-Posts könnten mit dem Slug/Namen der Multisite-Seite kollidieren.
    • Ein Beitrag mit dem Titel Essen und der URL meineseite.com/essen macht Probleme, wenn ich einen Multisite-Blog mit der URL meineseite.com/essen habe!
    • Lösung: Posts sollten sowieso immer einen nummerischen Permalink-Prefix haben, zb: /%post_id%/%postname%/

 

Multisite mit Subdomains

Vor und Nachteile der Ordnerstruktur-Konfiguration sind hier meist vice versa zu sehen. Zusätzlich:

  • Subdomains könnten als saubere Trennung gesehen werden
  • Domain könnte sehr lang werden!
    • Wird eine Multisite unter einer übergeordneten Subdomain betrieben, wird die URL sehr lange, komplex oder unschön.
    • Hauptseite ist unter subdomain.meinedomain.at erreichbar. Wird nun eine Multisite darunter eingerichtet, kommt es zu solchen URLS: multisiteblog.subdomain.meinedomain.at.
  • Wildcard-DNS-Eintrag wird benötigt.

 

Plesk

 

„/blog/“-Slug in URL entfernen

Man könnte sich an /blog/ in der Url stören. Das lässt sich aber ganz einfach beseitigen!

  • Im Netzwerkbereich (domain.at/wp-admin/network/site-settings.php?id=1) die Permalinkstruktur anpassen und das /blog/ wegnehmen:
    • Alt:
    • Neu:

 

Dafür gibt es natürlich auch ein Plugin:

https://wordpress.org/plugins/r3df-multisite-blog-slug-remover/

 

Erzwungene Subdomain-Installation doch noch als Unterverzeichnis-Installation durchführen

Da deine Installation nicht neu ist, müssen die Websites in deinem WordPress-Netzwerk Subdomains verwenden. Die Haupt-Website einer Installation in Unterverzeichnissen benötigt eine modifizierte Permalink-Struktur, die möglicherweise bestehende Links beeinträchtigt.

Das kennt man und ärgert sich darüber, oder?

Trotz komplett neuer Installation kommt also der Zwang, die Multisite nur als Subdomain-Installation durchzuführen!

Das Ziel wär aber folgendes:

 

Die Lösung?

  • Alle Artikel und Seiten löschen.
  • Eventuell auch: Permalinkstruktur auf schöne Urls ändern

Was mache ich mit WP_ALLOW_MULTISITE?

Bei der Installation bekommt man folgende Anweisungen:

 

In der Datei wp-config.php steht bereits der Eintrag

define( 'WP_ALLOW_MULTISITE', true );

und daher würde das dann so aussehen:

WP_ALLOW_MULTISITE brauche ich nur, um die Multisite-Installation überhaupt zu ermöglichen.

Wenn ich den vorgegebenen Block aus dem ersten Screenshot in die wp-config.php kopieren muss, kann ich WP_ALLOW_MULTISITE löschen oder überschreiben!

Siehe:

 

Domainmapping – Domains für die einzelnen Blogs aufschalten

Früher brauchte man ein Plugin, um extra Domains für die „Unterseiten“ zu verwenden.

Seit einiger Zeit ist diese Funktionalität aber im WordPress-Core enthalten:

https://codex.wordpress.org/WordPress_Multisite_Domain_Mapping

https://twitter.com/Rarst/status/897804897743253505

Gutenberg – Der neue WordPress Editor. Letztes Update vom 25.10.

Das hier wird ein Sammelartikel zu all den Neuigkeiten rund um Gutenberg.

Daher gibt’s hier laufend Erweiterungen und Updats.

Neue Artikel und Meinungen werden am Ende eingefügt!

  • Update vom 09. Oktober – Linkschleuder erweitert
  • Update vom 04. Oktober – Joost über Gutenberg
  • Update vom 23. + 25. Oktober: Metaboxen in Gutenberg angekommen

Was ist Gutenberg?

Gutenberg soll den derzeitigen Artikel-Bearbeiten-Bereich ersetzen.

Von der Idee her geht man weg von einem Contenbereich hin zu mehreren.

So kann man Content übereinanderstapeln oder untereinanderreihen. Inhalte werden dann in Zeilen, ähnlich Tabellenreihen, organisiert.

Man kann dann Inhalte verschieben – also ein Bild zwischen andere Bilderzeilen oder Textzeilen schieben.

Ziel

Der Editor von WordPress ist veraltet und fühlt sich auch nicht so hilfreich an.

WordPress wird von ähnlichen Apps wie wiix oder medium o.ä.  mächtig Feuer unter dem Arsch gemacht.

Warum?

Weil die bearbeitungsfreundlicher sind.

Außerdem möchte WodPress die ganzen Sitebuilderplugins mit Gutenberg ersetzen.

Generelle Infos

  • https://wordpress.org/plugins/gutenberg/
  • https://wordpress.github.io/gutenberg/

     

Diverse Infos

Gutenberg bekommt Metaboxen!

 

Ein großer Kritikpunkt an Gutenberg war die fehlende Unterstützung von Custom Fields/Metaboxen.

Mit nachfolgendem Commit sollte die Kritik nun langsam verstummen:

 

 

 

https://github.com/WordPress/gutenberg/commit/02d4734e667cbd423d78636bda5d34ec580bb3f9

Mehr Infos hier:

Gutenberg und WordPress lassen React fallen. Daraufhin ändert Facebook die Lizenz auf MIT ohne Anhang.

Matt Mullenweg beantwortet exzessiv Fragen zu Gutenberg:

Matt klärt ein paar offene Punkte zu Gutenberg und verteidigt einige Entscheidungen:

 

Die React-Problematik

Dazu möcht ich mich nicht lange auslassen, weil es hier um Patente und Lizenzrecht geht – und da amerikanisches Recht involviert ist..

React „gehört“ Facebook.

React steht nicht unter der GPL oder der MIT.

Wer React benutzt stimmt zu, dass man nicht mit Facebook wirtschaftlich konkurriert. Verkürzt gesagt.

Ein sehr provokativer Artikel dazu ist folgender:

https://medium.com/@raulk/if-youre-a-startup-you-should-not-use-react-reflecting-on-the-bsd-patents-license-b049d4a67dd2 – Wenn du ein Startup bist, verwende nicht React. (Wenn du darauf hoffst, von einer großen Firma aufgekauft zu werden)

Die Hauptaussage ist, dass es Probleme gibt, wenn man React benutzt und an eine andere Firma verkauft. Weil sich andere Firmen die Lizenzproblematik nicht einhandeln wollen.

GRAVIERENDES UPDATE

Das galt bis Anfang Oktober 2017. Facebook hat die Lizenz nun auf die MIT-Lizenz ohne Anpassungen geändert.

 

Meinungsspiegel

Joost de Valk von Yoast SEO über Gutenberg

  • https://yoast.com/gutenberg-alternative-approach/
  • Joost findet es gut, dass WordPress mit Gutenberg benutzerfreundlicher wird.
  • Gutenberg ist eine moderne Kopie des Medium-Editors.
  • Joost hat bedenken wegen JavaScript, der Geschwindigkeit/des Zeitplans der Entwicklungen
  • Es fehlen Schnittstellen zum Reinhängen in die Blocks – Yoast SEO kann noch nicht in die Gutenberg-Blocks integriert werden.
  • Es fehlen die Metaboxen und Joost kritisiert, dass die Gutenberg-Entwickler Metaboxen eventuell weglassen wollen.
  • Accessibility ist eine große Baustelle
  • Es gibt einen Vorschlag für ein mögliches Aussehen von Gutenberg – hier werden die Metaboxen ganz normal angezeigt:

 

 

Linkschleuder

Das verwünschte HTTP Error Problem beim Medienuploader

Es ist einer der ärgerlichsten Probleme mit WordPress die man kennt.

Ein Fehler beim Upload von Bildern.

Man sucht alle Logdaten durch, schaut sich die Firewall und Jails an und kommt nicht dahinter, woher das Problem kommt.

Es gibt für das Problem mehrere Ursachen und einige Lösungen.

Gesperrte IP-Adresse?

Es kann zb bei Plesk passieren, dass die eigenen IP-Adresse gesperrt ist.

Das kann man einfach begutachten und beheben, indem man bei den Tools & Einstellungen die eigenen Adresse wieder freischaltet:

 

ModSecurity/WebAppFirewall überprüfen

ModSecurity kannn oft die Ursache für ein Problem beim Medienupload sein.

In den Einstellungen von Plesk wird sogar darauf hingewiesen, dass manche ModSecurity Regelsätze Probleme mit zb WordPress bereiten.

Sicherheitsplugins überprüfen

Plugins wie iThemes Security, Wordfence o.ä. können auch dafür zuständig sein, dass gewisse Anfrangen an WordPress nicht weitergeleitet oder geblockt werden.

 

PHP-Version ändern

Oft hilft es auch einfach die PHP-Backend-Version auf zb FastCGI zu ändern.

So geht das beispielhaft:

Apache oder Server neu starten

Die Holzhammer-Methode wäre es, den Apache oder den Server neu zu starten.

feuer photo

Das hilft aber manchmal!

Wenn Updaten nicht funktioniert und WordPress FTP Verbindungsdaten verlangt…

…stehen bald Schweißperlen auf der Stirn.

Dabei gibt es ein paar relativ einfache Möglichkeiten um WordPress dazu zu bringen, seiner Arbeit ganz normal nachzugehen.

Einstellen der FTP Zugangsdaten in wp-config.php

Oft reicht es einfach, die FTP Zugangsdaten einzugeben und von FTP auf FTPS umzustellen.

Wenn das nicht funktioniert oder das dauernde Eingeben nervt, kann man die Zugangsdaten in der wp-config.php hinterlegen:

define('FS_METHOD', 'direct');
define('FTP_BASE', '/var/pfad/zum/richtigen/wordpress/verzeichnis');
define('FTP_USER', 'meinftpusername');
define('FTP_PASS', 'dasftppasswort');
define('FTP_HOST', 'ftp.meinedomain.com');
define('FTP_SSL', true);

Es kann sein, dass diese Einstellungen nicht gleich funktionieren. In dem Fall muss man sich mit den einzelnen Parametern ein bisschen spielen, und zb FS_METHOD auf auf ftpext, ssh2 o.ä umstellen.
Natürlich kann es sein, dass man SSL nicht verwenden kann. Dann muss man einfach die letzte Zeile weglassen.

Die einzelnen Möglichkeiten sind im WordPress Codex nachzulesen:

 http://codex.wordpress.org/Editing_wp-config.php#WordPress_Upgrade_Constants

http://codex.wordpress.org/Editing_wp-config.php#WordPress_Upgrade_Constants

Änderung der Berechtigung am Server mittels SSH

Wenn sich WP oder Plugins nicht updaten lassen kann auch ein Rechteproblem vorliegen. Der erste Schritt ist mal zu schauen, ob die Dateien/Ordner schreibgeschützt sind und dann den User zu überprüfen. Oft ist der FTP-Benutzer ein anderer als der Webserver und wenn da die Gruppe nicht passt, geht das Update nicht weil die Berechtigungen fehlen.

Wenn man SSH-Zugang (SFTP mit Shell) hat, dann kann man die Eigentümer evtl. direkt am Server auf den Webserver-Benutzer ändern (sofern der SSH/SFTP-Benutzer dazu das Recht hat). Der Webserver Benutzer heißt meistens www-data (lässt sich rausfinden indem man ein php-Script hochlädt und dann ausführt, welches eine Datei anlegt).

Mit folgendem Einzeiler kann man den Eigentümer recht zügig ändern:

find . -user <alterBenutzer> -exec chown www-data:www-data {} \;

Der Befehl macht folgendes:

Finde alle Dateien im aktuellen Verzeichnis oder darunter (.) die dem Benutzer <alterBenutzer> gehören und übereigne sie an Benutzer www-data und Gruppe www-data.

UPDATE: Wie ist das mit den Rechten gemeint?

Kurz: Es fehlt die Schreibberechtigung. Die aktuelle WP-Instanz darf eventuell nicht auf die Festplatte schreiben. Also der Benutzer, der für das Ausliefern der Seiten zuständig ist. Auf einem Webserver laufen viele Dienste. Diese werden oft direkt einem Benutzer zugewiesen. Der Webserver auf Linuxgeräten ist oft dem Benutzer „www-data“ zugewiesen.

Wenn der Benutzer “ www-data“ jetzt keine Schreibberechtigung hat, können auch keine Updates durchgeführt werden. Updates lösen ja einen Schreibvorgang auf der Festplatte des Servers aus.

Wenn das Problem bei einer bisher funktionierenden WordPress-Instanz auftritt, kann auch der Host/Server/vServer daran Schuld haben.

UPDATE: Ich kann mich per FTP verbinden, aber diese Daten funktionieren in der wp-config.php nicht!

Das Problem lässt sich oft lösen, indem man mit dem FS_METHOD-Parameter herumspielt.

Es gibt da vier Auswahlmöglichkeiten, die man durchprobieren kann:

Näheres befindet sich im Bereits verlinkten Artikel im Codex zum Thema wp-config.php.

Eine andere Möglichkeit ist, dass der Hoster auf eine sichere Verbindung umgestellt hat, dann muss man FTP_SSL auf true setzen:

define( 'FTP_SSL', true );

Es kann auch sein, dass man den Port explizit angeben muss, wobei 666 nur als (unrealistisches!) Beispiel für den Port herhalten muss. Ein Standard wäre zb der Port 21.

define( 'FTP_HOST', 'ftp.meinedomain.com:666' );

Dont’s

Natürlich könnte man per FTP zb die Verzeichnisrechte auf 777 setzen. Das ist eine ganz ganz schlechte Idee, denn dann hat jeder alle Berechtigungen.

Neue Tabellen-Spalte per Code mit wpdb oder dbDelta hinzufügen

Grundsätzlich bietet WordPress als Basis für Webapps ja eine einfache Möglichkeit, um Daten in die von WP mitgebrachten Tabellen einzugeben.

Siehe:

https://www.wp-entwickler.at/was-ist-dbdelta-und-wofuer-brauch-ich-das/
https://www.wp-entwickler.at/was-ist-dbdelta-und-wofuer-brauch-ich-das/

https://www.wp-entwickler.at/ueberpruefen-ob-tabelle-tabellenspalte-oder-tabellenzeile-existiert-mit-wpdb/
https://www.wp-entwickler.at/ueberpruefen-ob-tabelle-tabellenspalte-oder-tabellenzeile-existiert-mit-wpdb/

Eigene Tabellen sind in vielen Fällen aber besser.
Will ich nun zu einer Tabelle eine neue Spalte per PHP-Code hinzufügen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

 

ALTER TABLE

$wpdb->query( "ALTER TABLE {$table_name} ADD {$column_name} LONGTEXT" );

Die einfachste und durchschaubarste Lösung ist wahrscheinlich ALTER TABLE.
Hier erstelle ich in einer Tabelle, notiert mit {$table_name}, eine Spalte mit dem Type LONGTEXT, notiert mit {$column_name}.

dbDelta

DbDelta ist eigentlich dafür da, um Tabellen in der Datenbank zu erstellen. Siehe auch den vorherigen Blogeintrag zu dbDelta.

Man kann dbDelta aber auch dazu verwenden, um Spalten anzufügen.

Aber nur um Spalten hinzuzufügen – dbDelta löscht keine Spalten. Daher funktionieren folgende Beispiele gleich, ohne Fehler zu werfen. Für euch getestet.

 

		
$sql =
	"CREATE TABLE {$table_name} (
          ID mediumint(9) NOT NULL AUTO_INCREMENT,
          post_ID mediumint(9) NOT NULL,
          term_ID mediumint(9) NOT NULL,
          {$column_name} LONGTEXT,
          PRIMARY KEY  (id)
        ) ENGINE = InnoDB {$charset_collate};";

dbDelta( $sql );

 

$sql =
	"CREATE TABLE {$table_name} (
          {$column_name} LONGTEXT,
        ) ENGINE = InnoDB {$charset_collate};";

dbDelta( $sql );

 

In beiden Fällen füge ich der Tabelle {$table_name} die Spalte {$column_name} hinzu.
Im ersten Fall verwende ich den gleichen Code wie zum erzeugen der Tabelle.
Im zweiten Fall Fall fehlen die meisten Zeilen aus dem ersten Beispiel. Dennoch funktioniert beides gleich.

Kleiner Hinweis: Will ich dbDelta verwenden, muss ich die wp-admin/includes/upgrade.php Datei einbinden:

require_once( ABSPATH . 'wp-admin/includes/upgrade.php' );

 

https://developer.wordpress.org/reference/functions/dbdelta/
https://developer.wordpress.org/reference/functions/dbdelta/

http://wordpress.stackexchange.com/questions/78667/dbdelta-alter-table-syntax
http://wordpress.stackexchange.com/questions/78667/dbdelta-alter-table-syntax

https://codex.wordpress.org/Creating_Tables_with_Plugins#Adding_an_Upgrade_Function
https://codex.wordpress.org/Creating_Tables_with_Plugins#Adding_an_Upgrade_Function

 

http://stackoverflow.com/questions/21330932/add-new-column-to-wordpress-database/21331762#21331762
http://stackoverflow.com/questions/21330932/add-new-column-to-wordpress-database/21331762#21331762

Überprüfen ob Tabelle, Tabellenspalte oder Tabellenzeile existiert mit WPDB

WordPress bietet viele und einfache Möglichkeiten, um Daten zu speichern, ohne eigenen SQL-Code schreiben zu müssen.

Custom Fields (oder Post Metas) werden oft für allerhand Daten verwendet.
Man muss sich nicht selbst um Userinterfaces oder Update- und Löschmechanismen kümmern.

Doch die Tabellenstruktur von WordPress reicht oft nicht, oder ergibt bei größeren Projekten keinen Sinn.

Wenn es dann darum geht, kurze Checks und Überprüfungen an eigenen Tabellen durchzuführen, gehen mir die WordPress eigenen Mittel aus.

Daher nachfolgend ein paar Snippets als Hilfestellung:

Überprüfen ob Tabelle existiert

$table_exists = $wpdb->get_var( "SHOW TABLES LIKE '{$table_name}'" );

Das ist eine recht einfache Übung – {$table_name} ist dabei der Tabellennamen, auf den man überprüfen möchte.

Überprüfen ob Zeile existiert

$wpdb->get_row( "SELECT * FROM {$table_name} WHERE post_ID = {$post_id}" );
$wpdb->get_row( "SELECT post_ID FROM {$table_name} WHERE post_ID = {$post_id}" );

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten – siehe die Doku zu wpdb.
Hier wird aus einer Tabelle, hier dargestellt mit {$table_name}, eine Zeile mit einer bestimmen post_ID geholt.
Im ersten Fall werden alle Datenfelder der Zeile geholt. Für das Überprüfen ob eine Zeile vorhanden ist, könnte das zu viel an Information und Speicherbelegung sein.
Es reicht vollkommen, wenn ich mir nur ein Datenfeld oder eine Spalte aus der Zeile hole.

Überprüfen ob Spalte existiert

$columns = $wpdb->get_results(
"DESC {$table_name}"
);

{$table_name} ist wieder der Tabellenname.
DESC ist shorthand für DESCRIPTION. Mit obigem Befehl hole ich mir alle Informationen zu einer speziellen Tabelle. Ich bekomme nicht nur die Spaltennamen sondern eine Fülle an Infos..
In dem obigen Fall kommt ein Objekt an Arrays zurück. Jedes Array stellt eine Spalte dar. Ich kann diese Arrays mit einer Schleife durchlaufen, oder zb. auch das Objekt serialisieren und nach Text (= die spezielle Spalte) durchsuchen.

 

Dort wo es nötig ist, bitte nicht auf das Absichern der Abfragen vergessen. WordPress bietet dazu eine Hilfestellung mit $wpdb->prepare an.
Hineiws: Dabei handelt es sich nicht um prepared statements auf DB-Ebene sondern um WordPress-Funktionalität.

 

https://codex.wordpress.org/Class_Reference/wpdb
https://codex.wordpress.org/Class_Reference/wpdb

Javascript-Dateien für alten Internet Explorer richtig mit WordPress laden

Worum geht’s?

Microsofts Internetexplorer ist für Webentwickler immer noch ein schwarzes Tuch. Zu stark kochte Microsoft ein eigenes Süppchen, hielt sich nicht an Standards und hinkte mit der Entwicklung hinterher.

Daher muss auch noch im Jahr 2016 auf alte Internet-Explorer-Versionen Rücksicht genommen werden.

Wer ein eigenes Theme entwickelt, wird daher auch folgende Codepassage aus der header.php kennen:

<!--[if lt IE 9]>
    <script src="<?php echo get_stylesheet_directory_uri() ?>/js/html5shiv.min.js"></script>
 <![endif]-->

Damit wird alten Internetexplorern HTML5 beigebracht. (Nebenbei erwähnt:  html5shiv ist eine fantastische Arbeit von Alexander Farkas)
Dieses Schnippsel findet sich in den meisten WordPress-Themes wieder.

Problem – Conditional Comments und wp_enqueue_script()

So richtig schön und richtig ist dieser Code aber nicht – WordPress bietet dazu eh eine Hilfestellung:
Grundsätzlich sollte man JavaScript-Dateien mit wp_register_script() und/oder  wp_enqueue_script() zb in der functions.php  laden, und nicht in der eigentliche Theme-Datei wie header.php.

Leider gab es bis WordPress 4.2 keine Möglichkeit, die JavaScript-Dateien nur für bestimmte Browserversionen zu laden. Conditional Comments und wp_enqueue_script() verstanden sich nicht miteinander.

(Kleiner Hinweis: Man sollte das auch mit respond.js uÄ machen)

Lösung

Das änderte sich in der WordPress Version 4.2 mit der Einführung der Funktion wp_script_add_data().

Damit war es möglich, mit wp_enqueue_script() JavaScript-Dateien zu notieren und WordPress darauf hinzuweisen, diese Datei nur unter bestimmten Umständen zu laden.
Das funktioniert so:

  wp_enqueue_script( 'html5shiv', get_template_directory_uri() . '/js/html5shiv.min.js' );
 wp_script_add_data( 'html5shiv', 'conditional', 'lt IE 9' );

Hier sehen wir

  • laden der html5shiv Datei mit wp_enqueue_script()
  • Hinzufügen von Metadaten für dieses Skript mit wp_script_add_data()
  • Anleitung, das Skript nur für Internetexplorer-Versionen kleiner 9 zu laden.

Jetzt können wir alle Javascript-Dateien gebündelt zb in der functions.php laden.
Damit gibt es nur mehr einen Punkt im Theme, wo dies passiert und wird haben dadurch die header.php bereinigt.

 

Links

 

https://core.trac.wordpress.org/ticket/16024#no0
https://core.trac.wordpress.org/ticket/16024#no0

 

https://developer.wordpress.org/reference/functions/wp_script_add_data/
https://developer.wordpress.org/reference/functions/wp_script_add_data/

 

http://hookr.io/functions/wp_script_add_data/
http://hookr.io/functions/wp_script_add_data/

 

https://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms537512(v=vs.85).aspx
https://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms537512(v=vs.85).aspx

https://codex.wordpress.org/Using_Javascript
https://codex.wordpress.org/Using_Javascript

https://developer.wordpress.org/reference/functions/wp_enqueue_script/
https://developer.wordpress.org/reference/functions/wp_enqueue_script/

https://github.com/aFarkas/html5shiv
https://github.com/aFarkas/html5shiv

https://github.com/aFarkas/
https://github.com/aFarkas/

https://github.com/scottjehl/Respond
https://github.com/scottjehl/Respond